Dreimal - One minute Homily
Aller guten Dinge sind drei. Ob das auch für den Glauben gilt, fragt Sebastian Ortner SJ? Dreimal stellt Jesus im heutigen Evangelium Petrus die Frage, ob er ihn liebt. Für Pater Ortner heißt Glaube, sich immer wieder an das Wesentliche zu erinnern. Nicht alles, was im Leben wirklich zählt, drängt sich auf – manchmal braucht es bewusste Momente der Rückbesinnung. Welche Erinnerung an das Wesentliche brauchst du immer wieder? Wofür lebst du?
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Nicht vom Brot allein - One Minute Homily
Wenn Menschen uns bedrängen oder Worte gegen uns verwenden, bleibt oft nur die Stille. Für Matthias Rugel SJ zeigt sich gerade dort eine verborgene Kraft: der Geist, der uns hält, wenn wir selbst nichts mehr sagen können. Wie schon Jesus in der Wüste erfahren hat, entsteht in dieser Stille ein inneres Lied – ein Vertrauen, das trägt, wenn alles andere wankt. Vielleicht beginnt genau dann neu zu klingen, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt. Mt 4, 1–11
Die Freiheit, mehr zu lieben - One Minute Homily
Nicht beim Pflichtprogramm stehen bleiben: Dazu lädt uns Jesus im Evangelium ein. Denn es geht um mehr als das Minimum – es geht um ein Mehr an Liebe. Inspiriert von Ignatius von Loyola erinnert Sebastian Schulze SJ, dass wahre Freiheit dort beginnt, wo wir über das Erwartete hinausgehen. Was würde sich verändern, wenn wir mehr geben, als verlangt wird?
Tu Gutes und rede darüber - One Minute Homily
Viele reden laut über sich selbst. Doch oft sind es die leisen Taten, die wirklich etwas verändern. Ein freundliches Lächeln, ein offenes Ohr oder ehrliches Engagement für ein friedliches Miteinander können Licht in dunkle Zeiten bringen. Martin Schröder SJ lädt dazu ein, das Gute nicht nur zu tun, sondern auch davon zu erzählen.
Ist Jesus zu extrem? - One Minute Homily
Die Seligpreisungen stellen unsere Maßstäbe auf den Kopf, findet Fabian Retschke SJ. Denn was Jesus predigt, passt nicht zur Logik dieser Welt. Sind die Seligpreisungen deswegen zu extrem? Pater Retschke lädt dazu ein, sie neu zu lesen und zu verstehen: nicht als Überforderung, sondern als Fundament für ein Leben, das mehr sieht als sich selbst.
Neuanfang - One Minute Homily
Neues Jahr, neue Vorsätze. Für Sebastian Schulze SJ ist das ein guter Zeitpunkt, zu fragen: Was trägt wirklich? Wo lohnt es sich, dranzubleiben? Für ihn ist Jesu Aufforderung entscheidend: „Kehrt um! Folgt mir nach.“ Sebastian Schulze weiß, dass Veränderung nicht auf einmal geschieht, sondern Schritt für Schritt. Aber wer sich auf den Weg macht, wird die Früchte der Veränderung in seinem Leben sehen.
Glaubenszeugnis - One Minute Homily
Für Marc-Stephan Giese SJ beginnt Glaube dort, wo Menschen von dem erzählen, was sie selbst erlebt haben. Johannes der Täufer macht es vor: Er spricht von dem, was er gesehen und erfahren hat. Nicht die große Theologie steht im Mittelpunkt, sondern das Konkrete – die Momente, in denen Gottes Liebe und Barmherzigkeit spürbar wurden. Wer davon Zeugnis gibt, wird für andere zum Glaubenszeugen.
Kein Zu früh, aber vielleicht ein Zu spät - One Minute Homily
Fabian Retschke SJ stimmt seinem Mitbruder Pascal Meyer SJ zu: Kindern soll durch die Taufe ins Herz gelegt werden, dass Gott sie unwiderruflich angenommen hat. Denn die Taufe stärkt Kinder von Anfang hat, findet Pater Retschke. Durch sie können Kinder Gottes bedingungslose Liebe und eine Gemeinschaft erfahren, in der sie immer willkommen sind. Er findet: Dafür gibt es kein „Zu früh“ – aber vielleicht ein „Zu spät“.
Gott im Licht - One Minute Homily
„Am Anfang war das Wort“ – aber woher kann ein Evangelist das wissen? Der Blick in die alten Schriften erzählt von einem Gott, der das Licht schuf. Ein Bild, das trägt: im Nebel des Alltags, angesichts von Krieg, Krankheit und Verunsicherung. Vielleicht ist es genau dieses Licht, meint Matthias Rugel SJ, das Menschen seit Generationen sehen und weitergeben.